Verhaltens- und Spielregeln

für künstlerische Dienstleistungen in Landshut
Stand: aktualisiert am 26.06.2020

Vorab:
Die Künstlerinnen und Künstler, die über „Kultur vor dem Fenster“ gebucht werden können, kommen aus Landshut und der näheren Umgebung.

Auftraggeberin (verantwortliche Veranstalterin) bzw. Auftraggeber (verantwortlicher Veranstalter) können Privatpersonen, Hausgemeinschaften, soziale Einrichtungen, Firmen usw. sein.

Die Künstlerinnen und Künstler und der jeweilige Veranstalter (Auftraggeber) verpflichten sich, die im Folgenden genannten „Spielregeln“/behördlichen Regeln einzuhalten.

Die behördlichen Regeln:

  • Es werden nur vorher explizit gebuchte Auftritte durchgeführt. Spontanauftritte sind nicht möglich.
  • Die Künstler treten im Stadtgebiet von Landshut auf.
  • Die Darbietungen finden auf Privatgrund und in privatem Rahmen statt. Sie haben einen persönlichen Zuschnitt, der Teilnehmerkreis ist absehbar und jederzeit zu rekonstruieren.
  • Künstler und Publikum bleiben während der Darbietung auf dem Privatgrund des Auftraggebers/Veranstalters. Straßen, Gehwege etc. sind kein Privatgrund.
  • Der Auftraggeber informiert die Kulturbeauftragte der Stadt Landshut via E-Mail an  uta.spies@landshut.de sobald als möglich nach der Auftragsvergabe über die Eckdaten des Künstler-Auftritts. Anzugeben sind der Name des Künstlers, Ort, Zeit und Art des Auftrittes sowie die Anzahl der beteiligten Personen. Die Kulturbeauftragte übernimmt weitere notwendige Ankündigungen bei den zuständigen Behörden. Auftritte am Wochenende bitte bis Freitag 12 Uhr melden.
  • Der Veranstalter hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich zwischen allen Teilnehmern ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird. Ausgenommen vom Abstandsgebot sind die Angehörigen des eigenen Hausstands sowie die eines weiteren Hausstands. In geschlossenen Räumlichkeiten ist stets auf ausreichende Belüftung zu achten.
  • Unter Beachtung des oben genannten Mindestabstandsgebots sind in geschlossenen Räumen bis zu 50 und unter freiem Himmel bis zu 100 Besucher zugelassen
  • Auf Verlangen hat der Veranstalter dem Ordnungsamt der Stadt Landshut ein Schutz- und Hygienekonzept vorzulegen.
  • Für die Besucher gilt in geschlossenen Räumen Maskenpflicht.
  • Die Künstler treten alleine oder in kleinen Gruppen von maximal fünf Personen auf (Mindestabstände beachten!), also nicht in größeren Ensembles.
  • Blasmusiker und Sänger müssen untereinander und zu anderen Personen einen Mindestabstand von zwei Metern einhalten! Für Blasinstrumente sind außerdem die jeweils geltenden Verordnungen zu beachten (bezüglich des Ablassens von Kondenswasser, der Platzierung bestimmter Instrumente etc.).
  • Musik in Biergärten ist zulässig.
  • Die Künstler verzichten weitgehend auf elektrische Verstärker oder bringen Batterieverstärker mit, so dass Lärmgrenzwerte auf jeden Fall eingehalten werden. Sollten die Künstler für ihre Darbietung dennoch Strom benötigen, so klären Künstler und Veranstalter dies bereits bei der Auftragsvergabe ab. Der Künstler bringt ein Stromkabel für den Außenbereich (IP 44) mit.
  • Eine Aufführung dauert maximal 90 Minuten. Eine Aufteilung in mehrere Tranchen, z. B. drei Kurzauftritte zu je 30 Minuten, ist möglich.
  • Die Auftritte sind spätestens um 22:00 Uhr beendet.
  • Sollten sich Nachbarn gestört fühlen, brechen Auftraggeber und Künstler die Darbietung ab.

Bitte beachten:
Anders, als oben beschrieben, verhält es sich bei Veranstaltungen, im Rahmen derer die vorangehend genannte Teilnehmerzahl überschritten wird – also bei mehr als 50 Gästen innen und mehr als 100 Gästen im Freien: Hier muss möglichst frühzeitig eine Ausnahmegenehmigung beantragt und erteilt werden. Im Antrag, der schriftlich beim Amt für öffentliche Ordnung und Umwelt, Luitpoldstraße 29a, 84034 Landshut (auch per E-Mail unter ordnungsamt@landshut.de) zu stellen ist, müssen folgende Angaben enthalten sein: Zweck der Veranstaltung, der verantwortliche Veranstalter, die Anzahl der Teilnehmer, der Veranstaltungsort, das Datum und die Dauer, die Größe des Veranstaltungsraumes (Quadratmeter) und ob Lüftungsmöglichkeiten (insbesondere Fenster) vorhanden sind.
Gleiches gilt für öffentliche Festivitäten/Darbietungen oder einem größeren, allgemeinen Publikum zugängliche Feiern/Darbietungen.