Verhaltens- und Spielregeln

für künstlerische Dienstleistungen im Landkreis Fürth
Stand 22.02.2021

  • Die Künstler/innen zeigen Veranstaltungen 2 – 3 Arbeitstage im Voraus beim Landratsamt an, coronafragen@lra-fue.bayern.de
  • Die Anzeige enthält Datum, Uhrzeit, Ort (Adresse und nähere Beschreibung des „Bühnengeländes“, (Hinterhof, Garten, etc.)) und Art der Veranstaltung.
  • Für Anlässe, die nach den (jeweils geltenden) Kontaktverboten nicht zulässig sind, kann leider keine Genehmigung erteilt werden.
  • Es handelt sich um vorher explizit gebuchte Auftritte, keine Auftritte „auf Zuruf“
  • Die Darbietung findet auf Privatgrund statt und ist nicht öffentlich einsehbar. Sofern sich dennoch die Bildung von Menschenansammlungen abzeichnet, ist die Darbietung zu unterbrechen bzw. nötigenfalls ganz abzubrechen.
  • Die Künstler/Künstlerinnen betreten die Privaträume nicht.
  • Das Publikum bleibt während des Auftritts in der jeweiligen Wohnung (Fenster, Balkon).
  • Das Publikum hält die geltenden Kontaktbeschränkungen ein (Angehörige des eigenen Hausstands sowie zusätzlich die Angehörigen eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird; die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht). Sollte das Publikum offensichtlich und für den Küstler / die Künstlerin klar erkennbar gegen die Kontaktbeschränkungen verstoßen, muss der Auftritt unterbrochen werden, bis die Beschränkungen eingehalten werden.
  • Die Künstler/Künstlerinnen halten Abstand von mindestens 2 m zu anderen Menschen, auch untereinander.
  • Die Auftritte erfolgen alleine oder in möglichst kleinen Gruppierungen (Richtwert grundsätzlich 2-3 Personen) und nicht mit größeren Ensembles.
  • Lärm- und Nachbarschutz wird beachtet. Die Nachtruhe wird respektiert. Die Auftritte enden spätestens um 22 Uhr.

Verantwortlich für die Einhaltung dieser Auflagen ist der auftretende Künstler bzw. die auftretende Künstlerin! Sollte sich vor oder während dem Auftritt herausstellen, dass Auflagen nicht eingehalten werden (können), ist die Vorstellung zu unterbrechen, ggf. ganz zu beenden.

Bitte beachten Sie, dass Genehmigungen u. a. dann versagt werden, wenn sie aus infektionsschutzrechtlicher Sicht nicht vertretbar sind (vgl. § 5 Satz 2 der 11. BayIfSMV); das ist insbesondere dann der Fall, wenn mit größeren Menschenansammlungen zu rechnen ist. Bei Verstößen gegen die Auflagen kommt unter Umständen die Einleitung eines Bußgeldverfahrens in Betracht.

All diese Regeln sind mit den Ordnungsbehörden abgeklärt und auf Widerruf gültig.

Wir von „KvdF“ haben diese nach besten Wissen und Gewissen weitergegeben, übernehmen aber keinerlei Haftung für mögliche Fehlinterpretationen oder Fehler.